Wie ein EMS-Unternehmen mit PAILOT seine Planung transformiert und 8% mehr Umsatz erzielt

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Fritsch Elektronik ist ein etablierter EMS-Dienstleister mit rund 25 Mio. € Umsatz und ca. 140 Mitarbeiter*innen. Die Produktionsplanung erfolgte bislang in Excel und orientierte sich stark an Auftrags-Prioritäten. Zentral und dezentral wurde parallel geplant – mit hohem Abstimmungsaufwand und einer spürbaren Abhängigkeit von einzelnen Personen. Der zentrale Schmerzpunkt: fehlende Transparenz über echte Kapazitäten, detaillierte Abläufe und die Auswirkungen aktueller Aufträge auf Termine, Ressourcen und Bottlenecks.
komplexe Angelegenheit
Warum sich Fritsch für PAILOT entschieden hat? Vom ersten Moment war klar: PAILOT bringt nicht nur innovative KI-Technologie mit, sondern auch tiefes Elektronikverständnis. Fritsch suchte keinen Experimentierpartner, sondern eine Lösung, die ihre Komplexität wirklich abbilden kann, ohne sie künstlich zu überladen.
Produktabhängige Fertigungsschritte mit SMT, THT, Lötwelle oder Selektivlöten, optischem Test, Funktionstest, Montage und BoxBuild verhindern lineare Abläufe.
Manuelle Bestückung, Nacharbeit, Handlötprozesse, Montage- und Vergussschritte sowie visuelle Prüfungen erhöhen Planungsaufwand und Variabilität.
Unterschiedliche Qualifikationsniveaus, spezialisierte Skills für Selektivlöten, Test oder Verguss machen einzelne Mitarbeitende zu Engpassfaktoren.
Funktionstest- und Hochspannungstestplätze, Spezialmaschinen mit langen Rüstzeiten sind knapp und werden über mehrere Produktlinien geteilt.
Klare Sache
Warum sich Fritsch für PAILOT entschieden hat, war von Beginn an klar: Gesucht war keine experimentelle KI-Lösung, sondern ein Planungssystem, das die reale Komplexität der Elektronikfertigung versteht und abbilden kann. Im Fokus standen eine realistische, kapazitätsbasierte Planung, ein jederzeit verlässlicher Überblick über den Auftragsstatus sowie die Fähigkeit, flexibel auf Veränderungen im operativen Alltag zu reagieren. Ziel war es, Planung zentral zu bündeln, ohne an operativer Flexibilität zu verlieren und gleichzeitig den Umsatz zu steigern, ohne zusätzliche Ressourcen einsetzen zu müssen.


Läuft, wie es soll
Innerhalb von 8 Monaten wurde PAILOT vollständig in die Produktionsplanung von Fritsch Elektronik integriert. Seitdem erfolgt die Planung zentral, KI-basiert und bereichsübergreifend. Die Teamleiter*innen in der Produktion richten sich am zentralen Plan aus, behalten jedoch untertägig die notwendige Flexibilität und übernehmen gleichzeitig mehr Verantwortung in ihren Bereichen.
Parallel dazu hat sich die Datenqualität deutlich verbessert: PAILOT fördert strukturierte Abläufe und eine saubere, bereichsübergreifende Datenpflege in der gesamten Fertigung. Änderungen und Störungen können heute schnell und fundiert adressiert werden. Produktionspläne lassen sich per Knopfdruck anpassen, statt zeitaufwendig in Abstimmungsschleifen neu zu erarbeiten.
Harte Fakten
Mit der Einführung der KI-basierten Planung von PAILOT erzielte Fritsch in kurzer Zeit spürbare Verbesserungen in der Produktion. Die Planung ist heute transparenter und erfordert deutlich weniger Aufwand. Die Planverlässlichkeit konnte um 25 Prozentpunkte gesteigert werden. Das Ergebnis: ein Umsatzplus von 8 Prozent bei gleichbleibenden Ressourcen.
100%
Transparenz in der Planung
+50%
Planverlässlichkeit
-50%
Planungsaufwand
+8%
Umsatz bei gleichen Ressourcen

Aus unserer Perspektive
Wir sehen Fritsch als Innovator im EMS-Markt: ein Unternehmen, das Exzellenz und Pragmatismus ideal verbindet. Fritsch zeigt, wie anspruchsvolle Datenlage, klare Ambition und die Bereitschaft, Verantwortlichkeiten neu zu denken, zu echten Verbesserungen führen können. Für uns ist Fritsch ein Best Case dafür, wie Innovation und Pragmatismus zusammenwirken und wie KI-basierte Feinplanung ihren größten Wert entfaltet, wenn sie auf ein teamorientiertes, modernes Produktionsverständnis trifft.